Wednesday, 10. March 2010

Irland, Dublin, Dublin Castle, 06.05.2007

DUBLIN (tms) – Das Highlight des diesjährigen „Heineken Green Energy Festival“ im Innenhof des Dublin Castle war eindeutig das Konzert am Sonntag. Eröffnet wurde es von den Dubliner Alternative-Rockern „The Delorentos“ gefolgt von der irischen Folkgruppe „Kila“. Den krönenden Abschluss bei für irische Verhältnisse warmem Wetter bot der Auftritt von Sinead O’Connor. Hierzulande hat man nach ihrem Welthit „Nothing compares 2 U“ nicht mehr viel gehört, aber in Irland ist sie noch populär und vor allem bekannt für gute Live-Konzerte.

Der Innenhof des Dublin Castle war proppevoll und zur blauen Stunde begann sie das Konzert vor dieser malerischen Kulisse. Ihre Roots-Reggae-Phase hat sie hinter sich gelassen und zur Freude des Publikums spielte sie zunächst ältere Lieder. Eröffnet wurde das Konzert mit „The Emperors New Clothes“ gefolgt von „I Am Stretched On Your Grave“ und „Thief Of My Heart“. Es wurde mit „Never Get Old“ sogar noch tiefer ins Archiv gegriffen, denn der Song ist von ihrem Debütalbum „The Lion And The Cobra“. (weiterlesen…)

Irland, Dublin, Crawdaddy, 04.05.2007

DUBLIN (tms) – Maria McKee? Ja, wer war das noch? Genau. Das ist die Frau, die 1990 mit „Show me heaven“ aus dem „Days of Thunder“-Soundtrack einen Hit hatte. Außerdem stammt die Nr. 1 Single „A good heart“ von Feargal Sharkey aus ihrer Feder. Ihre Alben von Anfang der 90er hatte ich immer gerne gehört und somit war der Besuch des Konzertes Pflicht, da ich ohnehin in der Stadt war. Es gab sogar Fans, die aus L.A. extra für das Konzert nach Dublin kamen.

Crawdaddy ist ein kleiner Club am Harcourt in Dublin. Laut Beschreibung hat er eine Kapazität von 300 Personen, aber da direkt vor der Bühne einige runde Tische standen, waren ca. hundert Besucher dort. Dies deutete aber schon an, dass es ein gemütlicher Konzertabend werden würde. (weiterlesen…)

Irland, Dublin, Temple Bar Music Centre, 30.12.2006
These Charming Men @ Dublin, Temple Bar Music Centre, 30.12.2006Foto: Thomas Stein

DUBLIN/FRANKFURT (tms) – Wozu braucht man überhaupt Coverbands? Von Gruppen, die aktuell noch aktiv sind, ist das natürlich wesentlich uninteressanter als von Bands, die es nicht mehr gibt und nicht mehr geben wird. „These Charming Men“ sind eine sehr populäre irische „The Smiths“ Coverband, die auch nur in Irland auftritt. Im Dezember war es das erste Mal, dass ich in Dublin war, wenn auch die Band dort spielte.

In diesem Jahr konnten wir über zwei Morrissey-Konzerte berichten und bei diesen wurde auch das eine oder andere Lied von „The Smiths“ gespielt. Bei „These Charming Men“ wird der Spieß herumgedreht: Die Lieder der Smiths werden zum Besten gegeben, aber auch die Hits der letzten beiden Morrissey-Alben durften auch nicht fehlen.

Die Illusion eine Konzertes von vor 20 Jahren sollte perfekt sein und mit den Worten „Hello, Charmers. We are The Smiths“ wurde das Publikum begrüßt. Natürlich hat Sänger Lee Brady nicht die unverwechselbare Stimme von Morrissey, aber gewisse Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen. Dazu kommt außerdem, dass versucht wurde, die Illusion perfekt zu machen: Er trug zu Beginn ein merkwürdig gemustertes Hemd, Sakko darüber und einen Blumenstrauß in der Gesäßtasche. (weiterlesen…)

Holland, Amsterdam, Heineken Music Hall, 10.04.2006

AMSTERDAM/FRANKFURT (tms) – Mit diesem Konzert in Amsterdam konnte ich eine weitere Größe bzw. fast schon Legende der Musikgeschichte von meiner Liste mit den noch nicht live in Concert gesehenen Künstlern streichen. Da Morrissey in Deutschland im Sommer nur bei Rock am Ring/Rock im Park auftreten wird, bot sich eine Reise nach Amsterdam an, um ihn in einer Halle mit übersichtlicher Kapazität (ca. 5.000 Personen) zu erleben. Der größte Kritikpunkt des Abends war die Spieldauer: Für einen Künstler, der aus einem riesigen Repertoire, das neben seinen Solo-Werken auch die komplette Diskographie der Smiths umfasst, schöpfen kann, ist eine Spieldauer von exakt 70 Minuten definitiv zu kurz. (weiterlesen…)

Irland, Dublin, Vicar St., 15.02.2006

FRANKFURT/DUBLIN (tms) – Die irische Singer-Songwriterin Gemma Hayes könnte manchen noch aus den Jahren 2002/2003 im Ohr sein, denn damals erschien ihr Debut-Album „Night on my side“ und die Singles daraus schafften es auch zu einem regelmäßigen Radioeinsatz.

Kürzlich hat sie auch in Irland den Meteor Ireland Music Award als „Best Irish Female“ gewonnen und setzte sich dabei gegen namhafte Konkurrenz wie Mary Black, Rosin Murphy oder Sinead O’Connor durch. Diesen Umstand kommentierte sie mit „Celebrities are tiny“ und erklärte auch, dass Bono so (die Höhe mit der Hand kurz über dem Bühnenboden anzeigend) klein sei und sie noch nicht mal Schuhe mit Absätzen angehabt hätte. (weiterlesen…)

U2
Irland, Dublin, Croke Park, 24.06.2005

FRANKFURT/DUBLIN( tms) - Ein U2-Konzert in deren Heimatstadt Dublin ist oder sollte immer eine Reise wert sein. Das erste Mal herrschte in Dublin Ausnahmezustand, als der Kartenvorverkauf begonnen hat. Es gab Berichte, die zeigten wie eine Schlange rund um St. Stephen’s Green reichte. Glücklicherweise bin in den Besitz eines Tickets für gleich die erste von drei Shows gekommen.

Am Konzerttag war ich erst in der Stadt unterwegs und am frühen Nachmittag auch mal in einem Pub in Temple Bar. In dem Pub wurden nur U2-Songs gespielt und fast alle dort sangen mit. Das war schon einmal eine gute Einstimmung auf das Konzert. (weiterlesen…)

Irland, Slane, Castle, 29.08.2004

FRANKFURT/SLANE (tms) – Dieser Konzertbericht könnte etwas länger werden, da ich auch so viele Eindrücke um das Konzert herum gesammelt habe. Zuerst waren wir mittags von Dublin nach Drogheda gefahren, um in ein Pub zu gehen, in dem Sonntags nachmittags immer Live-Musik gespielt wird. Dort war es wirklich sehr urig und als die Band um 15:30 Uhr aufhörte zu spielen, wurde kurz danach auch das Pub geschlossen. Somit gingen wir weiter zu Monk Coffee, um noch die letzten Stärkungen für das Konzert einzunehmen.

Gegen 17:00 Uhr verließen wir Drogheda und fuhren in Richtung Slane. Dort sind wir gleich auf den ersten Parkplatz, der noch bei Bauern privat auf der Wiese war, bevor überhaupt die offiziell ausgewiesenen Parkplätze kamen. Von da aus war es dann ca. 1/2 Stunde bis nach Slane Village. Bevor dort die Hauptstrasse begann, war die Strasse durch die Polizei gesperrt und es wurde das erste Mal das Gepäck konrolliert. Anschließend war der ca. 200m lange Bereich der Hauptstrasse mit den Geschäften randvoll mit Leuten, die dort standen, saßen und sich "in Stimmung tranken". Wir sind aber gleich weiter zum Konzertgelände und waren dann um kurz nach sechs auf dem Gelände. (weiterlesen…)