Friday, 24. May 2013

Nach der erfolgreichen "Stick & Sweety-Tour" 2008 wird die Tour in 2009 fortgesetzt und es finden zwei Konzerte in Deutschland statt:

  • 08.07.2009 – Hamburg, Trab-Arena Bahrenfeld (Support: Paul Oakenfold)
  • 18.08.2009 – München, Olympiastadion (Support: Paul Oakenfold)

Der Vorverkauf für die beiden Konzerte beginnt am 13. Februar 2009.

Frankfurt, Opernplatz, 11.07.2007
Avril Lavigne @ Frankfurt, Opernplatz, 11.07.2007Foto: Thomas Stein

FRANKFURT (tms) – Vor Ort sprach eine Sprecherin vom Sponsor der Opern Air-Konzertreihe FFH von 4.500 Besuchern und in der Presse war nach dem Konzert die Rede von 3.000 Besuchern. Die tatsächliche Besucherzahl wird wohl irgendwo dazwischen gelegen haben, aber reichte definitiv nicht an die Kapazitätsgrenze von über 5.000 Besuchern heran.

Mit ihren ersten beiden Alben „Let go“ und „Under my skin“ schickte sich Avril Lavigne an, Rock eine neue Note zu verpassen, doch der aktuellen Longplayer „The Best Damn Thing“ zielt scheinbar auf ein eher jüngeres Publikum ab. Viele der Songs könnten sich durchaus auf Soundtracks zu Tennie-Klamotten wie „American Pie“ oder „Legally Blonde“ wieder finden.

Einst als Rock-Göre und Gegenpol zu Plastik-Stars wie Britney Spears oder Christina Aguilera angetreten, geriet ihre Show ähnlich wie bei Pink in die Fänge der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Diese Vorstellungen sind nicht zwangsläufig deckungsgleich mit denen des hiesigen Publikums und somit war es auch nicht verwunderlich, dass der Opernplatz nicht ausverkauft war und man die Gefahr lief, in größere Drängeleien zu geraten. (weiterlesen …)

Marburg, Universitätsstadion, 16.06.2007

FRANKFURT (tms) – Unter dem Motto „MTV rockt Deine Uni“ fand gestern in Marburg die erste der diesjährigen MTV Campus Invasionen statt. Mehr als 10.000 Studenten und Musikfreunde haben den Weg zum Universitäts"stadion" – einem Sportplatz ohne Tribüne – gefunden und feierten bei angenehmen, sommerlichen Temperaturen eine ausgelassene Party. Zwar waren einige der Besucher nicht wirklich wegen einer Band im Speziellen da, allerdings sei das so das einzige Event, das Marburg seit längerem zu bieten gehabt habe, so die Meinung einiger Studenten.

Eingeladen zu dem Event waren neben der aus der Nachbarsstadt Gießen stammenden Poprock-Band Juli vor allem aktuelle Stars der Indi-Szene, die diesen Sommer zu den Dauergästen der Rockfestivals zählen: Mando Diao und Maximo Park. Im Vorprogramm, das nicht live im Fernsehen übertragen wurde, spielten Jamie T. und Tocotronic, die den Fans am Nachmittag schon gehörig einheizten. (weiterlesen …)

Frankfurt, Commerzbank-Arena, 13.06.2007
The Rolling Stones @ Frankfurt, Commerzbank-Arena, 13.06.2007Foto: Thomas Stein

FRANKFURT (tms) – 17 Jahre und 22 Tage sind vergangen seit die Rolling Stones das letzte Mal in Frankfurt gastierten. Damals hieß das Stadion noch Waldstadion und nicht Commerzbank-Arena. Alle waren damals noch ein wenig jünger und an einen bestuhlten Innenraum wagte niemand überhaupt nur zu denken. In der Zwischenzeit sind gerade einmal drei Studioalben entstanden und die Tour zu ihrem letzten Werk „A bigger bang“ befindet sich im dritten und letzten Jahr.

Bei einem Stadionkonzert gehört zu dem Erlebnis neben der Musik an sich auch das gesamte Drumherum. Im Vorfeld des Konzertes konnte man sich frei nach Thomas Gottschalk die Frage stellen: „What happened to Rock’n’Roll?“ Zunächst gab es im Vorverkauf nur Sitzplätze, aber nachdem dieser vermutlich wegen der hohen Eintrittspreise sehr schleppend lief. Vielleicht lag das auch an der zeitgleich in Frankfurtstattfindenden JP Morgan Chase Corporate Challenge, bei der sicherlich einige potentielle Besucher waren. Ein Woche vor dem Konzert wurde bekannt geben, dass die Bühne innerhalb des Stadions gedreht und dadurch auch die Kapazität verringert wurde. Durch diese Maßnahme waren die Fans nun näher an den „Rock-Dinos“, aber mussten dafür auch Schlangestehen beim an den Tickettausch-Ständen in Kauf nehmen. Außerdem entstand durch die neue Bühnenposition auch die Möglichkeit einen der Stehblöcke zu nutzen, um die vielfach geforderten Stehplätze anbieten zu können. (weiterlesen …)

Frankfurt, Commerzbank-Arena, 05.06.2007

FRANKFURT (tms) – Da die Rolling Stones letztes Jahr ihr Konzert in der Commerzbank-Arena abgesagt hatten, wurde die Ehre des ersten Rockkonzertes in diesem Stadion nicht irgendwelchen internationalen Starts sondern einem der wenigen deutschen Superstars zu teil. In das alte Waldstadion hätten ein paar tausend Leute mehr gepasst, aber durch den Umbau wurde große Nachfrage kurzerhand mit zwei Konzerten befriedigt.

40.000 Fans haben am Dienstag den Weg in die Arena gefunden. Obwohl es erst 20:15 Uhr war, wurde eine riesige Uhr auf die Bühnenrückwand projiziert, die passend zum neuen Album „Zwölf“ fünf vor Zwölf anzeigte und den Countdown zum Konzertbeginn einläutete. Die Sonne schien noch durch ins weite Rund und ohne großes Tamtam kam Herbert Grönemeyer auf den Steg, der fast bis in die Mitte der Arena reichte, entlang gelaufen. Dort nahm er einem Flügel Platz und begann mit „Leb in meiner Welt“. Während des Songs merkte er schon öfters an, dass das Klavier kaputt sei. Anstatt im Programm einfach weiter zu machen, ging er auf die Bühne und spielte den Song noch einmal, aber dieses Mal mit einem funktionierenden Klavier. (weiterlesen …)

Hessentag 2007, Butzbach, hr-Schlossbühne, 03.06.2007
Stefanie Kloß von Silbermond @ Hessentag, Butzbach, hr-Schlossbühne, 03.06.2007Foto: Thomas Stein

BUTZBACH (tms) – Silbermond gehören mittlerweile schon fast zum Inventar beim Hessentag und gastierten gestern im dritten Jahr in Folge beim diesem Landesfesttag. In ihrem Tourtagebuch schreibt die Band, dass „die Hessen verdammt gut wissen, wie man feiert“ und als Losung für den Abend galt: „Aber wir wollten es heute wissen!!! Wir hatten uns fest vorgenommen, die letzten 2 Jahre ‚Hessentag’ noch mal zu toppen und dass das schwer wird, war uns allen klar.“

Das Konzert auf der hr-Schlossbühne im Innenhof des Butzbacher Schlosses war schon seit Wochen ausverkauft und 8.000 Besucher stellten im Vorfeld einen Rekord auf. Es war das bis dato größte eigene Silbermond-Konzert in der Bandgeschichte. Größe alleine ist aber nicht alles und konnten die Hessen sich wie in den vergangenen Jahren als Partyfolk präsentieren?

Die Butzbacher Messlatte hatten die Fantastischen Vier am Freitag sehr hoch gelegt und nun lag es an Silbermond die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Mit Gongschlag 21 Uhr kam die Band auf die Bühne und mit den Songs „Meer sein“ und „Lebenszeichen“ wurde auch das erste Zeichnung in Richtung Party gesetzt. Die stehenden Konzertbesucher waren schon voll bei der Sache, aber die Gäste auf der Tribüne bevorzugten noch das Sitzen. Am Freitag bei den Stuttgarter Kollegen stand der „Rang“ ab dem ersten Lied – also bis jetzt kein leichtes Unterfangen für die Bautzener, um das Tagesziel zu erreichen. (weiterlesen …)

Hessentag 2007, Butzbach, hr-Schlossbühne, 01.06.2007
Thomas D. von Die Fantastischen Vier @ Hessentag, You FM Night, Butzbach, hr-Schlossbühne, 01.06.2007Foto: Thomas Stein

BUTZBACH (tms) – Auf der Homepage der „Fantasichen Vier“ steht der Auftritt beim 47. Hessentag in Butzbach auf der hr-Schlossbühne in der Rubrik „Fornika für Dich – Clubtour 2007“. Mit einem Club hatte das Open Air aber nichts gemeinsam und im ausverkauften Innenhof des Butzbacher Schlosses feierten 8.000 Fans die Band.

„You FM Night“ hieß die gesamte Veranstaltung gestern Abend und ähnlich abwechselungsreich wie das Programm der Jugendwelle des Hessischen Rundfunks war auch das Line-Up. Den Auftakt machten ziemlich pünktlich um 19 Uhr die Frankfurter Britrock-Band „Saviour“, die den Auftritt per Abstimmung im Radio gewonnen hatten. Sie spielten zwar nur 20 Minuten, aber den Fans auf dem schon gut gefüllten Schlossplatz haben die gefälligen Rocksongs gefallen. Ein guter Einstieg in die Abend.

Als zweites durften dann die Berliner Rocker von „Gods of Blitz“ gegen 19:30 Uhr auf die Bühne. Eine dreiviertel Stunde lang rockten sie amtlich ab während die Anlage immer voller wurde und auch die Schlangen am Einlass immer kürzer wurden. Musikalisch schwimmen sie auf einer Welle der aktuell populären Indi-Rock Bands, deren übrigen Vertreter sich dieses Wochenende bei Rock am Ring und Rock im Park tummeln. Vielleicht nächstes Jahr. (weiterlesen …)

Giessen, Schiffenberg, 18.05.2007
Jonas Pfetzing von Juli @ Giessen, Schiffenberg, 18.05.2007Foto: Thomas Hageleit

GIESSEN (tms) – Es ist nicht das erste Mal, dass wir über ein Juli-Konzert berichten und über die aktuelle Tour haben wir schon geschrieben und das ist gerade einmal vier Monate her. Dennoch lohnt sich ein erneuter Bericht, denn die Vorzeichen deuteten etwas Besonderes an: Das erste Heimspiel der Julis in ihrer Heimatstadt Giessen seit drei Jahren.

Die Vorfreude bei den Fans war groß und im Fanforum wurden vor Konzertbeginn schon unzählige Beiträge zu diesem Thema verfasst. Das Publikum war auf den großen Tag vorbereitet, obwohl – nicht ganz. Einen Wehmutstropfen gab es: So pittoresk und stimmungsvoll die Kulisse in der Klosterdomäne Schiffenberg war, so beschwerlich war es den Weg dorthin zu finden. Obwohl es eine Pressemittelung bezüglich des Shuttlebus-Services zum Veranstaltungsort gab, waren die Informationen für Auswärtige nicht ganz nachzuvollziehen und wegen des großen Andrangs wurde auch dort genannte Haltestellen gar nicht mehr angefahren. Alternativen zu den Bussen waren somit nur noch Taxen oder die eigenen Füße. Doch Petrus schien es an dem Abend gut mit der Band zu meinen. Kein Wölkchen am Himmel und somit konnte eine der ersten Open Air Veranstaltung dieses Sommers bei milden Temperaturen über die Bühne. Beatplanet und vor allem „Virginia Jetzt“ brachten die 6.000 angereisten Fans, von denen geschätzt jeder Zehnte zur Juli-Entourage gehörte, entsprechend in Stimmung. Von jung bis alt waren alle Altersgruppen vertreten und alle einte die Begeisterung für ihre lokalen Helden. (weiterlesen …)

Irland, Dublin, Dublin Castle, 06.05.2007

DUBLIN (tms) – Das Highlight des diesjährigen „Heineken Green Energy Festival“ im Innenhof des Dublin Castle war eindeutig das Konzert am Sonntag. Eröffnet wurde es von den Dubliner Alternative-Rockern „The Delorentos“ gefolgt von der irischen Folkgruppe „Kila“. Den krönenden Abschluss bei für irische Verhältnisse warmem Wetter bot der Auftritt von Sinead O’Connor. Hierzulande hat man nach ihrem Welthit „Nothing compares 2 U“ nicht mehr viel gehört, aber in Irland ist sie noch populär und vor allem bekannt für gute Live-Konzerte.

Der Innenhof des Dublin Castle war proppevoll und zur blauen Stunde begann sie das Konzert vor dieser malerischen Kulisse. Ihre Roots-Reggae-Phase hat sie hinter sich gelassen und zur Freude des Publikums spielte sie zunächst ältere Lieder. Eröffnet wurde das Konzert mit „The Emperors New Clothes“ gefolgt von „I Am Stretched On Your Grave“ und „Thief Of My Heart“. Es wurde mit „Never Get Old“ sogar noch tiefer ins Archiv gegriffen, denn der Song ist von ihrem Debütalbum „The Lion And The Cobra“. (weiterlesen …)

Hockenheim, Hockenheimring, 12.08.2006

FRANKFURT (tms) – Im Rahmen seiner Welttournee begeisterte am Samstag der englische Sänger und Entertainer Robbie Williams auf dem Hockenheimring beim ersten seiner beiden Konzerte gut 90.000 Fans. Das bunt gemischte Publikum bekam eine, im wahrsten Sinne des Wortes, große Show geliefert – 110 Minuten Unterhaltung pur.

1,6 Millionen verkaufte Tickets an nur einem Tag für seine Europatournee bescherten Robbie Williams einen Eintrag im „Guinness Buch der Rekorde“. Deutschland war mit den 13 Konzerten nicht unerheblich an diesem Erfolg beteiligt und somit gab er sich Mühe, seine Deutschkenntnisse, vor allem aus der Fäkalsprache, bei jeder Gelegenheit anzubringen. Sein Lieblingswort des Abends war „Scheiße“, dass er auch vom Publikum kollektiv brüllen ließ, sowie sein seit Jahren verwendeter Lieblingsspruch: „Alles fit im Schritt!“ mit der dazugehörigen Geste.

Auch andere Sprüche waren einstudiert, doch bemerkenswert war die Erkenntnis von Robbie Williams, dass er von der Kulisse der von den Besucherzahlen größten Veranstaltung beeindruckt war und einräumte, dass er nicht sagen kann, dass es so etwas noch einmal geben würde. Von daher sei er froh, dass er in Zukunft behaupten kann: „I did it.“ Diese selbstherrliche Art kennt man bei ihm und genau solche überheblichen Texte erwartet man schließlich auch. Image ist alles. (weiterlesen …)