…oder eine Frau ist mit The Cure „on the road again“
Foto: Uwe SchottFRANKFURT/KIRCHHEIM/BONN (tms, mkr) - Auch wenn die meisten jetzt durch den Untertitel der Überschrift verwirrt wurden, wird dies aufgelöst und besten fangen wir gleich mal damit an. Katie Melua betrat pünktlich um 20:15 Uhr die Bühne auf dem Museumsplatz in Bonn und begann mit dem Klassiker „On the road again“. Das Publikum, das erstaunlicherweise sehr gemischt war, ging vom ersten Moment mit und auch das war für diese Art der Musik ziemlich untypisch. Während eines Solo-Parts schüttelte sie ihre gewellte Mähne fast schon in Headbangermanier. Dies wurde auch während des dritten Titels konsequent durchgezogen als sie mit „Crawling up the hill“ einen ihrer Lieblingssongs spielte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits das gesamte Publikum mit ihrer Stimme, die in ein elfenhaftes Kleid wie aus einer Fabelgeschichte gehüllt war, in ihren Bann gezogen. Um beim Thema Stimme zu bleiben, muss man attestieren, dass Katie Melua ihr „Instrument“ in Perfektion einzusetzen weiß. Ein Unterschied zwischen live und Studio war kaum zu erkennen, so klar war ihr Stimme an diesem Tag und auch das von ihr typische Langziehen bestimmter Töne meisterte sie mit Bravour. Dazu kommt ihre unglaubliche Begeisterung für die einzelnen Songs und man konnte sehr deutlich sehen, dass sie sich in ihnen direkt „verloren“ hat. Dies machte einen großen Faszinationsfaktor dieses Konzertes aus und es ist immer etwas besonderes, wenn Künstler wie Katie Melua in ihren Songs aufgehen, was zu einer ganz eigenen Stimmung bei Konzerten führt. (weiterlesen …)


