Tuesday, 18. June 2013

Mainz, KUZ, 21.12.2008
Foto: Thomas Stein

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und traditionell gab es dann auch wieder eine Dezember-Tour von Die Happy. Glücklicherweise machen sie auch immer Station im Rhein-Main-Gebiet und somit klingt das Jahr mit einer unterhaltsamen Party aus. Obwohl die Band mit dem neuen Album VI schon im Frühjahr und Herbst auf Tour war und dabei auch in der Region zwei Mal Station machte, das fast ausverkaufte KUZ in Mainz sehr gut besucht. Wer bei Die Happy einmal Blut geleckt hat, kommt einfach gerne wieder zu Konzerten.

Da es nicht der erste Die Happy-Konzertbericht hier bei Music-is-live.de ist und wir auch schon von der aktuellen Tour berichtet haben, war die interessanteste Fragestellung vor dem Konzert, wie sich die Setlist gegenüber der Tour im Frühjahr verändert haben würde. Vorweg sei gesagt: Es hat sich einiges geändert, aber bestimmte Elemente sind auch gleich geblieben und werden sich vermutlich in näherer Zukunft auch nicht ändern. (weiterlesen …)

Mainz, Frankfurter Hof, 09.05.2008

Wir sind Helden begaben sich mit Ihrer Lesung zum eigenen Buch mit dem Titel "Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen" in den Frankfurter Hof in Mainz, und schienen – trotz wirklich positiver Aufnahme bei sämtlichen vorangegangenen Konzerten in dieser Stadt – unsicher ob der zu erwartenden Reaktion der Leute auf diese Lesung zu sein. So konnte man direkt beim ersten Lied die Erleichterung und Freude feststellen, die den Helden ins Gesicht geschrieben stand, als das Publikum sofort und lauthals mitklatschte und -sang. Judith war so begeistert, dass sie noch während des ersten Liedes Stagediving machen wollte, die allerdings "weil sie keine Hose an habe" nicht tat (sie trug einen Rock). Moment – Lesung… und "erstes Lied"? Wie passt das denn zusammen? Fangen wir also Vorne an:

Der Saal ist voll, die Lesung ausverkauft. Gegen 20 Uhr kommen die 4 Helden auf die Bühne, am Lesepult mit 4 Lampen, 4 Mikrofonen und 8 Wasserflaschen vorbei zu Ihren Instrumenten und Gesangsmikrofonen. Und Judith versucht sofort klarzustellen: Dies ist zwar eine Lesung, aber beginnen möchten sie mit etwas, das sie noch häufiger tun. Polas nicht ins Mikrofon gesprochenes "… dir ein Kind machen" verhallt fast ungehört im Raum, auf der Bühne wird allerdings darüber gelacht und in den ersten Reihen vernimmt man ebenfalls den Satz "Das fängt ja gut an". Nun begannen die Helden also, unplugged (die Bezeichnung ist natürlich irreführend, die Mikros und Instrumente waren sehr wohl eingestöpselt, allerdings spielte man eben mit "akustischen" Instrumenten) zwei Lieder zu spielen und setzten sich anschließend an das Lesepult. Bevor es losging, wurde noch eine inoffizielle Kalauer-Meisterschaft losgetreten. (weiterlesen …)

Mainz, Volkspark, 06.07.2007
Eva Briegel von Juli @ Mainz, Zeltfestival, Volkspark, 06.07.2007Foto: Thomas Stein

MAINZ (tms) – Das Mainzer Zeltfestival gehört im Sommer zu den Veranstaltungsreihen der gehobenen Sorte. Dabei reicht das musikalische Spektrum von Jazz über Blues bis hin zu Pop und Rock. Am 06. Juli 2007 standen nun die Gießener Band Juli und die Berner Band Lunik auf dem Spielplan.

Juli hatten vor zwei Jahren schon einmal einen Versuch unternommen, auf dem Zeltfestival zu spielen, doch dieses Unterfangen wurde damals durch die große Nachfrage nach Konzertkarten verhindert und das Konzert kurzerhand auf das Messegelände verlegt. Diesen Sommer aber verlief alles planmäßig und der Auftritt fand im Zelt statt.

Eröffnet wurde der Konzertabend durch die Schweizer Band „Lunik“ um die charismatische Frontfrau Jael. Im Frühjahr noch auf eigener Tour durch Deutschland, begleiteten Sie Juli bei zwei Konzerten in diesem Sommer. Da sich die Bands von einer gemeinsamen Österreich-Tournee kannten, durften Lunik eine Dreiviertelstunde lang das Publikum für die (fast noch) Lokalmatadoren eröffnen. War Frontfrau Jael auf der eigenen Tour im Frühjahr noch gesundheitlich etwas angeschlagen, tat es nun gut, sie wieder in voller Aktion auf der Bühne zu erleben. (weiterlesen …)

Mainz, Phönixhalle, 25.02.2007
Christina Stürmer @ Mainz, Phönixhalle, 25.02.2007Foto: Thomas Stein

MAINZ (tms) – Castingshows genießen hierzulande nicht besten Ruf und die Halbwertzeit der Gewinner sinkt von Staffel zu Staffel. Christina Stürmer war zwar auch Teilnehmerin an einer Castingshow in Österreich, aber als Zweitplatzierte musste nicht mit Staffelende eine Produkt in den Regalen stehen und stattdessen konnte sie von Anfang an ihre Musik machen. Der Erfolg gibt ihr Recht und wegen der großen Nachfrage wurde ihr Konzert von der Centralstation in Darmstadt in die mehr als doppelt so große Phönixhalle in Mainz verlegt, in der diesen Winter auch Bands wie Silbermond oder Juli gastierten.

Mit einem Konzert, das nur um wenige Minuten die zwei Stunden Marke verfehlte, begeisterte sie die 2500 Fans in Mainz und lieferte ein sehr abwechselungsreiches Konzert ab. Durch ihren massiven Einsatz in den Musiksendern und im Radio, könnte man meinen, dass sie vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen würde. Weit gefehlt. Der Altersdurchschnitt war eher in den späten Zwanzigern anzusiedeln und ausgelassen feierten Jung und Alt gemeinsam. In den vorderen Reihen feierten auch Eltern, die wahrscheinlich in den 70ern schon Led Zeppelin oder die Rolling Stones live gesehen haben, gemeinsam mit ihren Kindern ausgelassen das Konzert. (weiterlesen …)

Mainz, Phönixhalle, 21.01.2007
Eva Briegel von Juli @ Mainz, Phönixhalle, 21.01.2007Foto: Thomas Hageleit

MAINZ (tms) – Der Tourauftakt zur „Ein neuer Tag“-Tour von Juli fand am Vortag im beschaulichen Olsberg im Sauerland statt. Dies hatte den Charme, dass die Band die Halle mehrere Tage in Beschlag nehmen konnte. Als zweite Station stand gestern Mainz auf dem Tourplan.

Früh, sehr früh, begann das Konzert. Manche Besucher vertrauten auf die „20 Uhr Vorgruppe – 21 Uhr Hauptact“-Regel und selbst Journalisten wurde im Vorfeld dieser zeitliche Ablauf mitgeteilt. Diese Leute hatten leider Pech gehabt, den um kurz nach 20 Uhr begannen die Julis ihr Programm.

Ebenso ungewöhnlich wie der frühe Beginn war auch, dass die erfolgreiche erste Single-Auskopplung „Dieses Leben“ aus ihrem zweiten Album „Ein neuer Tag“ als Opener diente und das Lied nicht bis zur Zugabe aufgehoben wurde.

Es folgte „Du nimmst mir die Sicht“ und der Songtitel war teilweise Programm in der Phönixhalle, die aus allen Nähten platzte. Selbst vor den Türen zum Saal bildeten sich Menschentrauben und innen hatte ich teilweise Probleme, die Akteure auf der Bühne zu sehen. Ein Ausnahme stellte Schlagzeuger Marcel Römer dar, denn sein Schlagzeugpodest war außergewöhnlich hoch. (weiterlesen …)

Mainz, Phönixhalle, 12.11.2006
Silbermond @ Mainz, Phönixhalle, 12.11.2006Foto: Thomas Hageleit

MAINZ (th) - Wie kann man als Nicht-Silbermond-Fan einen Konzertbericht über ein Silbermond-Konzert anfangen? Vielleicht so: Silbermond haben gerockt. Definitiv. Da gibt es nichts dran zu rütteln.

Silbermond sind die Meister der großen und kleinen Gesten, die man sofort versteht. Der Mitt-Vierziger in der Mitte der Halle mit seiner Frau, die Teenies vorne, die zwischen "Thoommmaaaass" und "Nooowwiiiii"-Rufen hin und wieder auch der Musik zuhören und den Gesten Aufmerksamkeit widmen, aber auch den Leuten dazwischen, die sich fest vorgenommen haben, einen wunderschönen Abend zu erleben. Jeder von Ihnen wird am Ende mindestens eine Stelle im Konzert nennen können, die für ihn selbst die allerschönste Stelle war. Für mich war das "Meer sein" – ich mag dieses Lied.

Die Show fing schon mit einer Geste an. "Laut gedacht in…" wurde auf den weißen Vorhang projeziert gefolgt von einem Foto der Monde auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz stehend und gehend – im Hintergrund der Landtag, das Schloss und – gut zu erkennen – das gelbe Stadt-Schild von Mainz. Das ist eine so unglaublich einfache und wirklich gute Idee, dass man lauthals losjubeln will. Prompt sind selbst die letzten Zweifler Freunde und legen all ihre Barrieren ab. Silbermond sind jetzt in Mainz, und sie sind unsere Freunde (im Grunde ist das die Weiterführung des Stadtnamen-auf-den-Arm-schreiben-Gedankens – Chapeau!). (weiterlesen …)

Mainz, Zitadelle, 15.07.2006
Wir sind Helden @ Mainz, Zitadelle,15.07.2006Foto: Thomas Hageleit

MAINZ (th/tms) - Bereits zum zweiten Mal spielten Wir sind Helden ein Open Air auf der Zitadelle in Mainz. Während der Vorgruppen "Home of the Lame", die Freude der Helden aus Berlin sind, und "We are Scientists" aus New York war auf der Bühne der rückwärtige Vorhang leicht durchsichtig, so dass man wunderschön den Mainzer Dom dahinter sah. Leider wurde kurz vor dem Auftritt der Helden ein Banner "Wir sind Helden" aufgehängt, der nicht durchsichtig war, und uns so leider dieses atmosphärische Schmankerl für den weiteren Abend verwehrt blieb.

Aus Larmschutzgründen und wie es bei Open Air Konzerten in Stadtgebieten mittlerweile üblich ist, musste um 22 Uhr Feierabend sein und somit mussten auch die Helden recht früh um 20:35 Uhr auf die Bühne. Glücklicherweise war die Bühne so ausgerichtet, dass die untergehende Sonne nicht blendete.

Die Band präsentierte sich sehr gut gelaunt und uns bis auf den Babybauch merkte man Frontfrau Judith Holofernes die Schwangerschaft nicht an – hüpfen, singen, spielen, tanzen, Schabernäcke… alles war dabei. Nach der obligatorischen "Guten Tag"-Bergrüßung folgte auch schon "Zuhälter", bei dem Jean während seines Gitarren-Solo das etwas niedrig gelegener Podest vor der Bühne zum ersten Mal nutze. (weiterlesen …)

Mainz, Frankfurter Hof, 05.12.2005
Melanie C @ Frankfurter Hof, MainzFoto: Thomas Stein

FRANKFURT/MAINZ (tms) – Was erwartet man von einem Konzert von einer Künstlerin deren momentan größter Hit das Titellied zu einer Telenovela ist und hitparadengerecht von Guy Chambers und Enrique Iglesias geschrieben wurde? Glücklicherweise kannte ich ja neben dieser Hit-Single auch das komplette aktuelle Album „Beautiful Intensions“, das Melanie Chisholm auf ihrem eigenen Plattenlabel „Red Girl Records“ herausgebracht hat und folgendes Motto beherzt hat: Mehr Gitarre als früher! Somit hoffte ich natürlich mehr auf ein Rock-Konzert als eine Pop-Show.

Allein die Ausstattung auf der Bühne ließ meine Hoffnungen schon in Erfüllung gehen. Akustische und elektrische Gitarren en Masse – das klassische Equipment für ein Rockkonzert. Der Größe der Location angepasst gab es auch keine Projektionen, Videoleinwände oder ähnliches und selbst auf einen Banner an der Bühnenrückwand wurde verzichtet.

Pünktlich auf die Minute (wie sollte es in Mainz auch anders sein) betrat Mel C um 21 Uhr in in-Stiefel-gesteckte Jeans und einem lila-blauen Satin-Top die Bühne. Gleich zu Beginn spielte sie von zwei akustischen Gitarren begleitet „Beautiful intensions“, das ich wie auf dem Album eher mit E-Gitarren erwartet hätte. Auch die weiteren Lieder am Anfang der Show wurden mehr oder weniger akustisch begleitet und stammten alle aus dem gleichnamigen Album. (weiterlesen …)

Mainz, Rheingoldhalle, 23.11.2005

FRANKFURT/MAINZ (tms) – Pünktlich um 21 Uhr betraten die Helden zu „No more heroes“ von den Stranglers die Bühne der ausverkauften Rheingoldhalle, um das Publikum für gute eineinhalb Stunden wunderbar zu unterhalten. Das tolerante Mainzer Publikum nahm es der Band auch nicht übel, dass sie zunächst über Hessen redeten. Später bekamen sie aber noch die Kurve und fragten, ob sie noch ein paar Witze über die Frankfurter machen sollen.

Das Gespür für schöne und eingängliche Melodien, das die Helden schon auf Platte auszeichnen, transportieren sie auch in ihre Live-Show und es sorgt für einen immensen Spaßfaktor bei dem Konzert. Der Konzertgenuss wurde in der Rheingoldhalle leider durch den nicht so guten Sound an vielen Stellen der Halle getrübt und gerade das Gesprochene war teilweise nicht verständlich. Trotzdem steigerte sich die Stimmung von Lied zu Lied und gerade einige spontane Aktionen trugen ebenfalls dazu bei. (weiterlesen …)

Mainz, Messegelände, 05.07.2005

FRANKFURT/MAINZ (tms) - Nachdem das Juli Konzert im März in Neu-Isenburg ein sehr gutes Konzert war, stand fest, dass ich diese Band nicht zum letzten Mal gesehen habe. Im Anschluss an das Konzert habe ich die Tourdaten studiert und gesehen, dass sie in Mainz beim Zeltfestival spielen sollten. Selbstverständlich wurden sofort Karten für das Konzert gekauft.

Ziemlich lange vor dem Konzerttermin gingen im Internet Gerüchte umher, dass das Konzert vom Zeltfestival aus das Messegelände verlegt werden solle. Ungefähr vier Wochen vor dem Konzert kam dann auch ein Schreiben von der Kartenvorverkaufsstelle meines Vertrauens, dass das Konzert verlegt wurde.
Ebenfalls im Internet versuchte ich Informationen über das Messegelände zu bekommen, aber mehr als den Mainzer Stadtteil bekam ich nicht heraus (mittlerweile gibt es auch eine Homepage). Somit sollten die Julis die erste Band sein, die ein Open Air auf dem Gelände spielen. (weiterlesen …)