Mainz, Volkspark, 06.07.2007

von
Thomas Stein am
Montag, 23. Juli 2007

Foto: Thomas Stein
MAINZ (tms) – Das Mainzer Zeltfestival gehört im Sommer zu den Veranstaltungsreihen der gehobenen Sorte. Dabei reicht das musikalische Spektrum von Jazz über Blues bis hin zu Pop und Rock. Am 06. Juli 2007 standen nun die Gießener Band Juli und die Berner Band Lunik auf dem Spielplan.
Juli hatten vor zwei Jahren schon einmal einen Versuch unternommen, auf dem Zeltfestival zu spielen, doch dieses Unterfangen wurde damals durch die große Nachfrage nach Konzertkarten verhindert und das Konzert kurzerhand auf das Messegelände verlegt. Diesen Sommer aber verlief alles planmäßig und der Auftritt fand im Zelt statt.
Eröffnet wurde der Konzertabend durch die Schweizer Band „Lunik“ um die charismatische Frontfrau Jael. Im Frühjahr noch auf eigener Tour durch Deutschland, begleiteten Sie Juli bei zwei Konzerten in diesem Sommer. Da sich die Bands von einer gemeinsamen Österreich-Tournee kannten, durften Lunik eine Dreiviertelstunde lang das Publikum für die (fast noch) Lokalmatadoren eröffnen. War Frontfrau Jael auf der eigenen Tour im Frühjahr noch gesundheitlich etwas angeschlagen, tat es nun gut, sie wieder in voller Aktion auf der Bühne zu erleben. (weiterlesen…)
Frankfurt, Sinkkasten, 11.03.2007
von Thomas Stein am Samstag, 7. April 2007

Foto: Thomas Stein
FRANKFURT (tms) – Im Herbst erschien ihr viertes Studioalbum „Preparing to leave“ und nachdem die Schweizer Popband mit diesem Album im Herbst und Winter ihr Heimatland betourt und -tört haben, folgte die von vielen Fans erwartet Deutschlandtournee. Nach 2005 traten sie wieder im Frankfurter Sinkkasten auf und obwohl das Konzert nicht ausverkauft war, waren mehr Besucher als beim letzten Mal anwesend. Die Fangemeinde steigt und wird weiter steigen…
Andere Bands spielen eine Intro- bzw. Einlaufmusik von Band, doch Lunik macht das einfach selbst. Nach dieser fast vierminutigen Einleitung seitens Luk, Jacob, Cedi und Chrigel gesellte sich auch Frontfrau Jael auf der Bühne dazu und nahtlos ging es in „Bad timing“ über. Anschließend folgte der typische Begrüßungssatz: „Wir sind Lunik aus der Schweiz.“ Bis jetzt habe ich die Band nur in Deutschland gesehen, aber ohne dieses schon quasi Markenzeichen würde bei einem Konzert etwas fehlen.
Nach der Begrüßung kam die obligatorische Aufforderung, dass man Lunik Konzerte auch im Stehen genießen kann. Die Kinositze um die Tanzfläche sind aber auch bequem. Außerdem erklärte Sängerin Jael, dass sie am Vortag einen schweren Asthmaanfall hatte und daher sich über jede Zigarette freue, die nicht geraucht wird. Das Publikum konnte schon einmal für das geplante Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden üben und dieser Wunsch wurde auch überwiegend respektiert. (weiterlesen…)
Hannover, GIG, 05.11.2005
von Steffen Giering am Sonntag, 6. November 2005
Einmal Mond und Zurück

Foto: Steffen Giering
HANNOVER (mop) - Mitten im Herzen Hannovers liegt die Location "GIG – Lindener Freiheit" eine sehr aussergewöhnliche Location. Von Aussen sieht es aus wie ein Altbau aus frühester Zeit und wenn man durch die Türe getreten ist,
muss man erstmal in das 2. Obergeschoss hoch. Im Eingangsbereich befand sich der Merchstand an dem fleissig gekauft werden konnte. Oben im eigentlichen "Konzertsaal" angekommen, war eine richtig chillige Clubatmosphäre. Circa zehn Leute waren schon da, einige mehr sollten es aber noch werden.
Der kleine Raum konnte maximal 250 Leute fassen und war bei Beginn mit gut 100 Leuten eigentlich mittelmässig besucht.
Die 4 Jungs betraten die Bühne und spielten den Opener "Sentimento". Auch Jael kam auf die Bühne und begann zu singen. In den Augen der Besucher waren funkelnde Sterne. Es gab wohl Keinen, der nicht mit auf die Reise zum Mond mit der Band ging. (weiterlesen…)
Frankfurt, Sinkkasten, 01.11.2005

von
Thomas Stein am
Mittwoch, 2. November 2005

Foto: Thomas Stein
FRANKFURT (tms) – In der Schweiz gehören Lunik fast schon zu den Nationalhelden, doch hier in Deutschland ist die Band leider noch nicht allzu weit bekannt. Die „Eroberung“ des großen Nachbarn begann Ende letzten Jahres mit der Veröffentlichung ihres 2003 erschienenen Albums „Weather“ und drei Clubgigs in Deutschland. Im Frühjahr dieses Jahres folgte dann eine ausgiebigere Tournee im Vorprogramm von Liquido ( wir berichteten ) und jetzt sind sie auf ihrer ersten eigenen Deutschland-Tour. Passend dazu ist auch am 28.10.2005 ihr sensationelles Live-Album „Life is on our side“ hierzulande erschienen.
Damit soll es aber auch genug sein mit dem Gerede über die Herkunft der Band, obwohl dies auch immer gerne für Vergleiche herangezogen wird (z.B.: „Toblerone unter den Schweizer Gruppen“). Gute Popmusik kennt keine Grenzen und ihre musikalische Bandbreite von sehr getragenen Liedern aus der Triphop Vergangenheit bis hin zu fröhlich leichten Nummern, ohne dabei in die Banalität der meisten Hitparadenproduktionen zu verfallen, macht den Reiz dieser Band aus.
Der Konzertabend begann sehr ungewöhnlich: Auf der Bühne war nur das Equipment von Lunik zu sehen und eine Nachfrage an der Abendkasse bestätigte die Vermutung. Zu meiner Freude und wahrscheinlich der Freude aller Werktätigen spielte Lunik an diesem Abend ohne Vorgruppe. Dieser „Kaltstart“ führte dazu, dass es zunächst noch ein wenig Berührungsängste gab und sich der Großteil des Publikums nicht so richtig nach vorne traute. „Sentimento“ war ein gelungener Opener und danach animierte Sängerin Jael in ihrer charmanten Art das Publikum ein wenig näher zu treten „und das nächste Lied ist eigentlich perfekt dazu, um aufzustehen und nach vorne zu kommen und ein bisschen mit den Beinen zu wackeln und dem Hintern zu wackeln“. Gesagt, getan und „Go on“. (weiterlesen…)
Frankfurt, Nachtleben, 30.03.2005
von Thomas Stein am Donnerstag, 31. März 2005

Foto: Thomas Stein
FRANKFURT (tms) - Die schweizer Band Lunik und die Heidelberger Band Liquido gaben sich vorgestern Abend im Frankfurter "Nachtleben" die Ehre. Lunik sind gerade dabei mit ihrer Single "The most beautiful song" den deutschen Musikmarkt zu erobern, nachdem sie in der Schweiz schon längst Platzierungen innerhalb der Top10 inne haben. Liquido versucht mit neuem Album "Float" und neuer Single "Ordinary Life" im Gepäck an den Erfolg alter Tage (mit Hits wie "Narcotic" und "Play some rock") anzuknüpfen.
Auch für dieses Konzert hatte ich mal wieder zwei Karten gekauft. Ärgerlicherweise musste ich mich am Mittwoch nach Feierabend auf die Suche nach einer Begleitung machen und konnte dann leider in der Kürze der Zeit niemanden mehr für das Konzert motivieren bzw. erreichen. Da ich auch langen nicht mehr im Nachtleben zu einem Konzert war, war ich auch mit dem zeitlichen Ablauf nicht wirklich vertraut und fuhr dann mit der U-Bahn so dorthin, dass ich pünktlich zum Einlaß um 20.00 Uhr dort war.
Woher sollte ich denn wissen, wann die Vorgruppe anfängt, da ich ja zu 99% wegen Lunik und vielleicht zu 1% wegen Liquido zum Konzert wollte. Im Nachtleben angekommen, waren nur ein paar Leute vor dem Eingang zum Konzertraum, aber niemand von Security oder Kartenkontrolle zu sehen. Irgendwann kam der eine oder der andere die Treppe herauf und man konnte hören, dass der Sound-Check noch lief. (weiterlesen…)