Saturday, 31. July 2010

Frankfurt, Batschkapp, 25.04.2008

Eine Station von Zascha Moktans Clubtour war die Frankfurter Batschkapp. Damit kehrte die in Indien geborene und nun in Berlin lebende in die Region ihrer Jugend zurück. Kaum zu glauben ist dabei, dass die jetzige Soul- und Popsängerin früher in der Punk- und Rockszene zu Hause war. Aber so schließt sich auch in gewisser Weise der Kreis zu Batschkapp, die auch eher für die härteren Töne bekannt ist.

Seit dem letzten Jahr und ihrem Auftritt beim SWR3 New Pop Festival lief mir der Name Zascha Moktan immer wieder über den Weg und das Feuilleton feierte sie als die neue deutsche Soulstimme, obwohl ihr Album noch gar nicht erschienen war. Ihre Referenzen lassen sich aber auch nur allzu gut lesen: Für Craig David war sie Support in Deutschland und in Amerika tourte sie schon mit Alica Keys oder John Legend. (weiterlesen…)

Frankfurt, Batschkapp, 23.04.2008

Ende letzten Jahres fand bis auf zwei Unplugged-Konzerte die ansonsten übliche Weihnachtstournee nicht statt. Stattdessen war die Band im Studio und hat an ihrem sechsten Studioalbum gearbeitet. „VI“ erschien am Freitag vor dem Konzert und nach Jahren der Abstinenz gastierten Die Happy zum Tourauftakt wieder einmal in der Frankfurter Batschkapp.

Spannung und Vorfreude waren groß, denn an diesem Abend würde es die Antworten auf alle offenen Fragen geben: Wie viele Lieder vom neuen Album werden gespielt? Welche alten Lieder blieben der Setlist erhalten? Wie werden die neuen Lieder beim Publikum ankommen? (weiterlesen…)

Hamburg, Downtown Bluesclub, 26.03.2008

“Live zeitgenössisch traditionell und ungemein wertvoll!“

“Now we are playing some Delta Blues-Slide…” kündigte Aynsley Lister ein Stück in der Mitte des Auftritts an und ergänzte schmunzelnd, daß es sich hierbei wohl eher um einen abgesonderten englischen Stil handelte. Überhaupt bot der der groben Masse gegenüber noch immer recht unbekannte Brite wieder verschiedenartige Ausprägungen eines Blues, der alle alten aber auch modernen Geschmäcker zu treffen vermochte, wenn er ihn – wie hier – live und ungewaschen serviert. Der Listersche mit Rock- und Popelementen modernisierte Bluessound, der sich zwischen Radiotauglichkeit und Traditionellem einfärbt, sich dabei jedoch nicht – etwa aus Überlebensangst – wie ein Chamäleon der zeitgemäßen Umgebung anpasst, aber auch keineswegs übertrieben altbacken klingt, lockte an diesem Abend Jung und Alt, in Gruppe oder allein im Landhaus Walter erscheinend, heran. (weiterlesen…)