Tuesday, 18. June 2013

Offenbach, Capitol, 10.10.2005
Heather NovaFoto: Thomas Stein

FRANKFURT/OFFENBACH (tms) - Während ihr 2003er Album "Storm" noch sehr ruhig, besinnlich und getragen war, klingt Heahter Nova auf ihrem 2005er Album "Redbird" doch wieder wesentlich fröhlicher und poppiger, was aber nicht mit oberflächlich gleich zu setzen ist. Eben mit jenem Album ist sie nach ein paar Open Air Auftritten im Sommer auf ausgeprägter Hallentournee. Gestern gastierte die hübsche 38jährige, die in 2004 ihr erstes Kind (Sebastian) zur Welt brache, im Offenbacher Capitol.

Im Gepäck hatte sie eine gelungene Mischung, die vor allem aus dem neuen Album "Redbird", dem Vorgängeralbum "Storm" und ihren beiden Erfolgsalben "Siren" (21 Wochen in den deutschen Charts) und "Oyster" (18 Wochen in den deutschen Charts) stammte. Die ersten beiden Lieder "Redbird" und "Heart and Shoulder", die eher im Mid- bis Uptempo-Bereich anzusiedeln sind, gaben gleich die Richtung für den Abend vor. Dieser sollte im ganzen "rockiger" werden als erwartet und bei Heather Nova auch schon live erlebt. Den letzten Ton von "Heart and Shoulder" zog sie so lang und sang dabei immer höher, dass er fast Glas zum Splittern gebracht hätte.

Nur ein paar Lieder später folgte mit "Walk this world" eines ihrer bekanntesten Lieder und das Offenbacher Publikum klatschte zum ersten Mal kollektiv im Takt, was bei Heather Nova durchaus nicht üblich war. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sprang der Funke von der Bühne ins Publikum über und ihre faszinierend schönen Stimme zog alle in ihren Bann. Dies spiegelte sich auch darin wieder, dass im Vorraum bei der Gastronomie während des gesamten Konzertes so gut wie niemand zu sehen war und Personen den Konzertsaal nur verlassen haben, wenn es unbedingt nötig war. (weiterlesen …)

Hamburg, Musikhalle, 25.09.2003

HAMBURG (a.j.) - Am liebsten möchte ich eigentlich garnichts dazu schreiben, mir fehlen nämlich die würdigen Worte, um den gestrigen Abend in Worte zu fassen. Da dieses aber eine Konzertberichte-Seite ist und es ohne Worte halt nicht geht, versuche ich doch mal, meine Emotionen so gut wie es geht rüberzubringen :

"An Acoustic Evening with Heather Nova" heisst es angekündigt auf den nostalgisch, in schwarz-weiss gehaltenen Konzertplakaten, auf denen Heather mit ihrer Gitarre abgebildet ist. Losgelöst von den kommerz-verliebten Plattenlabels der Vergangenheit und voranschreitend mit einem neuen Akustik-Album namens "Storm", nach dem Heather schon immer ambitioniert strebte, war nun eine Semi-Akustik-Tour geplant. Schon bei ihren letzten Touren legte Heather bei ihren Konzerten eine kleine 30minütige Akustik-Session im Rahmen ihrer eher rockigeren Gigs ein, und kam scheinbar auf den Geschmack. Die Location in Hamburg war in diesem Jahre die Musikhalle (grosser Saal). Einem Konzertsaal in dem sonst nur klassische Musik vorgetragen wird – ein idealer Ort, der der Musik von Heather Nova also würdig ist ! (weiterlesen …)