Thursday, 11. March 2010

Nach der erfolgreichen "Stick & Sweety-Tour" 2008 wird die Tour in 2009 fortgesetzt und es finden zwei Konzerte in Deutschland statt:

  • 08.07.2009 – Hamburg, Trab-Arena Bahrenfeld (Support: Paul Oakenfold)
  • 18.08.2009 – München, Olympiastadion (Support: Paul Oakenfold)

Der Vorverkauf für die beiden Konzerte beginnt am 13. Februar 2009.

Hamburg, Downtown Bluesclub, 26.03.2008

“Live zeitgenössisch traditionell und ungemein wertvoll!“

“Now we are playing some Delta Blues-Slide…” kündigte Aynsley Lister ein Stück in der Mitte des Auftritts an und ergänzte schmunzelnd, daß es sich hierbei wohl eher um einen abgesonderten englischen Stil handelte. Überhaupt bot der der groben Masse gegenüber noch immer recht unbekannte Brite wieder verschiedenartige Ausprägungen eines Blues, der alle alten aber auch modernen Geschmäcker zu treffen vermochte, wenn er ihn – wie hier – live und ungewaschen serviert. Der Listersche mit Rock- und Popelementen modernisierte Bluessound, der sich zwischen Radiotauglichkeit und Traditionellem einfärbt, sich dabei jedoch nicht – etwa aus Überlebensangst – wie ein Chamäleon der zeitgemäßen Umgebung anpasst, aber auch keineswegs übertrieben altbacken klingt, lockte an diesem Abend Jung und Alt, in Gruppe oder allein im Landhaus Walter erscheinend, heran. (weiterlesen…)

Hamburg, Knust, 30.04.2006

16 Lieder + 12 Ansagen = 28 fröhliche Konzert-Highlights
Entertainerin Cara Dillon lässt selbst traurige Lieder positiv scheinen

HAMBURG (ah, aj, tms) – Schon nach der Ankündigung von „Black is the colour“ ist das Eis gebrochen. Das etwas spärlich besetzte Knust in Hamburg ist nach drei Liedern noch etwas unsicher, wie der Abend weiter verlaufen wird. Da hat Cara Dillon, der Star an diesem Abend auf der Bühne, den entscheidenden Einfall. Das Publikum applaudiert in die Ankündigung des schottischen Klassikers „Black is the colour“ hinein, dem Cara Dillon auf ihrem Debutalbum so viel neuen Glanz verliehen hatte, dass sie mit Preisen dafür ausgezeichnet wurde. „Oh, ihr kennt diesen Titel“ freut sich Cara ob des spontanen Applauses. „Dann könnt ihr ja auch mitsingen“ nimmt die Sängerin das Publikum gleich in die Pflicht. „Ihr hier vorne rechts singt die vierte Harmonie, ihr hier in der Mitte bis etwa dort singt ..“. Schweißperlen standen vielen im Publikum bereits auf der Stirn. Vierte Harmonie? Welcher Textteil? Und welche kleine Gruppe ist wofür zuständig? Als ein wahrer Schelm gibt sich Cara dann zu erkennen: „Nein, war ein Scherz“. Und von diesen gab es dann an diesem Abend diverse. 16 Lieder waren die Basis für ein tolles Konzert, 12 Ansagen waren dann aber die Krönung: 12 Geschichten um die Lieder oder die letzten Tourabende in Deutschland, jede gekrönt von mindestens einem Lacher. (weiterlesen…)

Hamburg, Grünspan, 03.12.2005

"Momente der Wahrheit!"

Hamburg (a.j.) – "…und wieder einmal hat es ein Lone Reviewer geschafft, die Massen bei einem Konzertabend gewollt fern zu halten (siehe bitte gestartete Satire beim Konzertbericht zu Königwerq)!". Es scheint tatsächlich langsam Schule zu machen, gute Künstler in einer trauten Wohnzimmeratmosphäre auftreten zu lassen. Ähnlich wie bei Königwerq, neulich im extrem kleinen Hamburger Logo, hat sich auch an diesem Abend im etwas räumlicheren Grünspan wiederum nur eine zweistellige Anzahl – etwa 50 – Interessierter zusammengefunden, um sich der aufwühlenden Musik der kanadischen Newcomerin Martha Wainwright (29, Schwester von Kritiker-Darling Rufus Wainwright) zu frönen. Fast wären´s sogar nur 49 gewesen. (weiterlesen…)

Hamburg, Downtown Bluesclub, 12.10.2005

HAMBURG (a.j.) - Das erste Mal im Bluesclub, ein Volltreffer auf die Zwölf! 2 Bands, 3 Stunden Nettospielzeit Blues-Jazz-Rock für Euro 13,50 brutto, Erlebnisgarantie inbegriffen! Ich wiederhole (insbesondere für Chris Martin): "3 Stunden, 13,50 Euro !!!"

Aber machen wir´s nicht am Preis fest, dass dieser Konzertabend in meiner persönlichen Hitliste (vorbei an Fleetwood Mac) auf Platz 3 katapultiert. Dieser lange, aber alles andere als langweilige Abend zeigte einem gnadenlos und unausweichlich auf, wie völlig überzogen doch so manches Emporheben von "nur wenigen" sogenannten "Ausnahme"-Gitarristen ist. Aynsley Lister, schon lange kein Nachwuchsgitarrist mehr, und Greg Koch – der scheinbar schon im Mutterleib seine durchweg verspielten Griffe einübte – liessen so manch hochgelobten Saitenvirtuosen der alten Zeit (in etwa der scheinbar unantastbaren Riege Claptons, Santanas und Townshend) aus der ehrwürdigen Hall of Fame hinabsteigen, um den Unbekannten ihrer Gilde respektzollend die Hand zu schütteln. (weiterlesen…)

Hamburg, Stadtpark, 17.08.2005

"Seeeeehr ordentlich!"

HAMBURG (a.j.) - Damit beginne ich mit einem Zitat eines anscheinend überzeugten Zuschauers, der sich hinter mir beim Hinausströmen aus dem Stadtpark ebenfalls den Weg in die Freiheit zu ebnen versuchte. Um 22.00 Uhr – pünktlich auf die Minute also – gingen mal wieder die blendenden Lichter und die störenden Musikbänder an und schickten uns plump heimwärts. Wie schön diese Location auch ist, wie sehr ich es auch geniesse bei schönem Sonnenschein und einem kühlen Bierchen und einer im Laufe des Abends eintretenden Dämmerung mich der dargebotenen Musik zu frönen;- Überraschungen werden im Vorwege jedes Mal im Keime erstickt!

"Wurde da vor Beginn von einem Roadie bereits ein Titel von den – auf dem Bühnenboden befestigten – Setlists mit einem Edding gestrichen ?!" (weiterlesen…)

Hamburg, Fabrik, 30.11.2003

"It´s a sad song, but it has a great melody !"

HAMBURG (a.j.) - Dies´ war der Tenor des herrlichen Abends mit Cara & Band. Der Ort der Mystik nannte sich "Fabrik" und lud´ in etwa 150 andächtige Musikliebhaber von jung bis alt ein, einen herzerwärmenden, romantischen Abend zu erleben.

Viele kamen wie ich dabei alleine, man fühlte sich dadurch gleich viel mehr als Teil des Ganzen, zugehöriger als sonst. In der Mitte des kultigen Raumes wurden direkt vor der kleinen Bühne Stühle in Reihen aufgestellt, an den Seiten leicht versetzt kleinere Tribünen errichtet. Das Ambiente hatte etwas von einer sehr persönlichen Lesung.

Bier, Wein und Sekt machten ihre Runden, während sich die Sound-Techniker im Halbdunkel für den Auftritt vorbereiteten. Ich war sehr gespannt, wie Cara Dillon (geb. 1975 in Derry) und ihre recht junge Band ( um die 30 Jahre im Mittel ) die schönen Melodien ihrer zwei Alben live wohl rüberbringen würden. (weiterlesen…)

Hamburg, Musikhalle, 25.09.2003

HAMBURG (a.j.) - Am liebsten möchte ich eigentlich garnichts dazu schreiben, mir fehlen nämlich die würdigen Worte, um den gestrigen Abend in Worte zu fassen. Da dieses aber eine Konzertberichte-Seite ist und es ohne Worte halt nicht geht, versuche ich doch mal, meine Emotionen so gut wie es geht rüberzubringen :

"An Acoustic Evening with Heather Nova" heisst es angekündigt auf den nostalgisch, in schwarz-weiss gehaltenen Konzertplakaten, auf denen Heather mit ihrer Gitarre abgebildet ist. Losgelöst von den kommerz-verliebten Plattenlabels der Vergangenheit und voranschreitend mit einem neuen Akustik-Album namens "Storm", nach dem Heather schon immer ambitioniert strebte, war nun eine Semi-Akustik-Tour geplant. Schon bei ihren letzten Touren legte Heather bei ihren Konzerten eine kleine 30minütige Akustik-Session im Rahmen ihrer eher rockigeren Gigs ein, und kam scheinbar auf den Geschmack. Die Location in Hamburg war in diesem Jahre die Musikhalle (grosser Saal). Einem Konzertsaal in dem sonst nur klassische Musik vorgetragen wird – ein idealer Ort, der der Musik von Heather Nova also würdig ist ! (weiterlesen…)