Frankfurt, Commerzbank-Arena, 09.09.2008
von Thomas Stein am Sonntag, 14. September 2008
Eine von drei Deutschlandkonzerten der "Queen of Pop" war in der Commerzbank-Arena und in Scharen pilgerten die Fans dorthin. Das Stadion war gut gefüllt, aber ausverkauft war die Veranstaltung nicht. In den Presseberichten schwankt die Zuschauerzahl zwischen 40.000 und 50.000 und die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen gelegen haben. Zumindest lichteten sich im Innenraum die Reihen erst hinten bei den Ständern für die Beschallung der Gegenkurve.
Über zwei Dinge sollte man sich vor Abend im Klaren gewesen sein: 1.) Solch eine Veranstaltung ist mehr ein Event und eine Show als ein Konzert und 2.) ist ein Stadion kein Konzertsaal wie z.B. die Alte Oper. (weiterlesen…)
von Thomas Stein am Donnerstag, 8. Mai 2008
Die Queen of Pop kommt diesen Sommer für drei Konzerte nach Deutschland. Die "Sticky & Sweet"-Tour führt Madonna nach Berlin, Düsseldorf und Frankfurt.
Donnerstag, 28.08.2008: Berlin, Olympiastadion
Donnerstag, 04.09.2008: Düsseldorf, LTU Arena
Dienstag, 09.09.2008: Frankfurt, Commerzbank Arena
Der Vorverkauf für alle drei Konzerte beginnt am 21.05.2008 um 9 Uhr und die Ticketpreise werden zwischen 72,- und 202,25 EUR inkl. Gebühren. Wer das Madonna-Konzert mit einer Reise verbinden möchte, der sollte sich die europäischen Tourdaten anschauen: (weiterlesen…)
Frankfurt, Commerzbank-Arena, 13.06.2007
von Thomas Stein am Donnerstag, 14. Juni 2007

Foto: Thomas Stein
FRANKFURT (tms) – 17 Jahre und 22 Tage sind vergangen seit die Rolling Stones das letzte Mal in Frankfurt gastierten. Damals hieß das Stadion noch Waldstadion und nicht Commerzbank-Arena. Alle waren damals noch ein wenig jünger und an einen bestuhlten Innenraum wagte niemand überhaupt nur zu denken. In der Zwischenzeit sind gerade einmal drei Studioalben entstanden und die Tour zu ihrem letzten Werk „A bigger bang“ befindet sich im dritten und letzten Jahr.
Bei einem Stadionkonzert gehört zu dem Erlebnis neben der Musik an sich auch das gesamte Drumherum. Im Vorfeld des Konzertes konnte man sich frei nach Thomas Gottschalk die Frage stellen: „What happened to Rock’n’Roll?“ Zunächst gab es im Vorverkauf nur Sitzplätze, aber nachdem dieser vermutlich wegen der hohen Eintrittspreise sehr schleppend lief. Vielleicht lag das auch an der zeitgleich in Frankfurtstattfindenden JP Morgan Chase Corporate Challenge, bei der sicherlich einige potentielle Besucher waren. Ein Woche vor dem Konzert wurde bekannt geben, dass die Bühne innerhalb des Stadions gedreht und dadurch auch die Kapazität verringert wurde. Durch diese Maßnahme waren die Fans nun näher an den „Rock-Dinos“, aber mussten dafür auch Schlangestehen beim an den Tickettausch-Ständen in Kauf nehmen. Außerdem entstand durch die neue Bühnenposition auch die Möglichkeit einen der Stehblöcke zu nutzen, um die vielfach geforderten Stehplätze anbieten zu können. (weiterlesen…)
Frankfurt, Commerzbank-Arena, 05.06.2007
von Thomas Stein am Donnerstag, 7. Juni 2007
FRANKFURT (tms) – Da die Rolling Stones letztes Jahr ihr Konzert in der Commerzbank-Arena abgesagt hatten, wurde die Ehre des ersten Rockkonzertes in diesem Stadion nicht irgendwelchen internationalen Starts sondern einem der wenigen deutschen Superstars zu teil. In das alte Waldstadion hätten ein paar tausend Leute mehr gepasst, aber durch den Umbau wurde große Nachfrage kurzerhand mit zwei Konzerten befriedigt.
40.000 Fans haben am Dienstag den Weg in die Arena gefunden. Obwohl es erst 20:15 Uhr war, wurde eine riesige Uhr auf die Bühnenrückwand projiziert, die passend zum neuen Album „Zwölf“ fünf vor Zwölf anzeigte und den Countdown zum Konzertbeginn einläutete. Die Sonne schien noch durch ins weite Rund und ohne großes Tamtam kam Herbert Grönemeyer auf den Steg, der fast bis in die Mitte der Arena reichte, entlang gelaufen. Dort nahm er einem Flügel Platz und begann mit „Leb in meiner Welt“. Während des Songs merkte er schon öfters an, dass das Klavier kaputt sei. Anstatt im Programm einfach weiter zu machen, ging er auf die Bühne und spielte den Song noch einmal, aber dieses Mal mit einem funktionierenden Klavier. (weiterlesen…)