Saturday, 4. February 2012

Hamburg, Knust, 30.04.2006

16 Lieder + 12 Ansagen = 28 fröhliche Konzert-Highlights
Entertainerin Cara Dillon lässt selbst traurige Lieder positiv scheinen

HAMBURG (ah, aj, tms) – Schon nach der Ankündigung von „Black is the colour“ ist das Eis gebrochen. Das etwas spärlich besetzte Knust in Hamburg ist nach drei Liedern noch etwas unsicher, wie der Abend weiter verlaufen wird. Da hat Cara Dillon, der Star an diesem Abend auf der Bühne, den entscheidenden Einfall. Das Publikum applaudiert in die Ankündigung des schottischen Klassikers „Black is the colour“ hinein, dem Cara Dillon auf ihrem Debutalbum so viel neuen Glanz verliehen hatte, dass sie mit Preisen dafür ausgezeichnet wurde. „Oh, ihr kennt diesen Titel“ freut sich Cara ob des spontanen Applauses. „Dann könnt ihr ja auch mitsingen“ nimmt die Sängerin das Publikum gleich in die Pflicht. „Ihr hier vorne rechts singt die vierte Harmonie, ihr hier in der Mitte bis etwa dort singt ..“. Schweißperlen standen vielen im Publikum bereits auf der Stirn. Vierte Harmonie? Welcher Textteil? Und welche kleine Gruppe ist wofür zuständig? Als ein wahrer Schelm gibt sich Cara dann zu erkennen: „Nein, war ein Scherz“. Und von diesen gab es dann an diesem Abend diverse. 16 Lieder waren die Basis für ein tolles Konzert, 12 Ansagen waren dann aber die Krönung: 12 Geschichten um die Lieder oder die letzten Tourabende in Deutschland, jede gekrönt von mindestens einem Lacher. (weiterlesen…)

Hamburg, Fabrik, 30.11.2003

"It´s a sad song, but it has a great melody !"

HAMBURG (a.j.) - Dies´ war der Tenor des herrlichen Abends mit Cara & Band. Der Ort der Mystik nannte sich "Fabrik" und lud´ in etwa 150 andächtige Musikliebhaber von jung bis alt ein, einen herzerwärmenden, romantischen Abend zu erleben.

Viele kamen wie ich dabei alleine, man fühlte sich dadurch gleich viel mehr als Teil des Ganzen, zugehöriger als sonst. In der Mitte des kultigen Raumes wurden direkt vor der kleinen Bühne Stühle in Reihen aufgestellt, an den Seiten leicht versetzt kleinere Tribünen errichtet. Das Ambiente hatte etwas von einer sehr persönlichen Lesung.

Bier, Wein und Sekt machten ihre Runden, während sich die Sound-Techniker im Halbdunkel für den Auftritt vorbereiteten. Ich war sehr gespannt, wie Cara Dillon (geb. 1975 in Derry) und ihre recht junge Band ( um die 30 Jahre im Mittel ) die schönen Melodien ihrer zwei Alben live wohl rüberbringen würden. (weiterlesen…)