Foto: Thomas SteinFRANKFURT (tms) – Vor Ort sprach eine Sprecherin vom Sponsor der Opern Air-Konzertreihe FFH von 4.500 Besuchern und in der Presse war nach dem Konzert die Rede von 3.000 Besuchern. Die tatsächliche Besucherzahl wird wohl irgendwo dazwischen gelegen haben, aber reichte definitiv nicht an die Kapazitätsgrenze von über 5.000 Besuchern heran.
Mit ihren ersten beiden Alben „Let go“ und „Under my skin“ schickte sich Avril Lavigne an, Rock eine neue Note zu verpassen, doch der aktuellen Longplayer „The Best Damn Thing“ zielt scheinbar auf ein eher jüngeres Publikum ab. Viele der Songs könnten sich durchaus auf Soundtracks zu Tennie-Klamotten wie „American Pie“ oder „Legally Blonde“ wieder finden.
Einst als Rock-Göre und Gegenpol zu Plastik-Stars wie Britney Spears oder Christina Aguilera angetreten, geriet ihre Show ähnlich wie bei Pink in die Fänge der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Diese Vorstellungen sind nicht zwangsläufig deckungsgleich mit denen des hiesigen Publikums und somit war es auch nicht verwunderlich, dass der Opernplatz nicht ausverkauft war und man die Gefahr lief, in größere Drängeleien zu geraten. (weiterlesen…)

