Saturday, 31. July 2010

Österreich, Ischgl, Open-Air, 27.11.2004

FRANKFURT/ISCHGL (tms) – Die Corrs Fans aus dem Corrs Forum traf ich dann pünktlich um 17:00 Uhr vor der Bühne, die auf dem Parkplatz an der Silvretta-Bahn aufgebaut war. Ich verabschiedete mich aber gleich wieder, da der Andrang noch nicht allzu groß war und ich so zum anderen Ende des Platzes ging, um vor dem Kuhstall nach Florian Ausschau zu halten, aber leider konnte ich ihn dort nicht finden. Nachdem ich lange genug gewartet hatte, ging ich wieder Richtung Bühne.

Ich platzierte mich so ca. 5 Meter vor der rechten Box an der Absperrung, um eine gute Aufnahme machen zu können und um nicht in das schlimmste Gedrängel zu kommen. Dort machte ich mir erstmal eine leckere Beck's-Dose (mit ohne Dosenpfand in Österreich) auf und traf auch Jens wieder, der meinen Cheeseburger dabei hatte.

Statt um 18:00 Uhr ging das Konzert um erst um Viertel nach sechs los, aber das ist eigentlich auch egal. Auf jeden Fall füllte sich der Platz doch stark, je näher der Konzertbeginn rückte. Auf der Ischgl Homepage stand danach, dass 15.000 Leute dort waren und bei einer voll ausgebuchten Kapazität von 10.000 Betten in Ischgl ist schon ziemlich ordentlich.

Das Konzert war auf jeden Fall sehr gut und die Stimmung auf dem Platz einsame Spitze. Die Stimmung soll sogar besser als tags zuvor in Genf gewesen sein, wo die DVD zur Borrowed Heaven-Tour aufgenommen wurde. Leider war der Platz so voll, dass von ganz vorne bis ganz hinten die Menschen wirklich eng an eng gestanden habe. Somit war es auf die Dauer schon ziemlich nervig, dass sich viele versucht haben, am Rand nach vorne zu drängeln. Aber je länger das Konzert ging musste doch der ein oder andere seinen Platz vorne aufgeben und es wurde alles etwas entspannter. Jens hat nur ca. 20-30 Minuten vorne mit ausgehalten, danach brauchte er seinen Platz und ging nach hinten.

Die Setlist des Konzertes war gegenüber den Hallenkonzerten etwas verkürzt, aber dennoch hat kein Highlight gefehlt und gerade bei den Single-Auskopplungen, war das Publikum absolut am Toben, da diese Hits auch den nicht eingefleischten Fans aus dem Radio bekannt sind. Somit war der Ausflug nach Ischgl aus diesem Blickwinkel schon mal ein voller Erfolg.
Nach der Show traf ich die anderen aus dem Forum wieder. Wir platzierten uns neben der Bühne, in der Hoffnung, die Band noch einmal zu treffen, aber leider war diese schon weg und so blieb uns nichts anderes übrig, als die Roadies bei der Arbeit zu beobachten. Als dann auch die Security Leute ihren Posten verließen war klar, dass dort nichts mehr passieren würde.
Somit setzen wir uns dann langsam in Bewegung, um einen Kneipe zu finden, in der wir uns niederlassen konnten. Leider war wirklich jeder Laden gerammelt voll und Ischgl war in jeder Hinsicht an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Im Laufe unserer Kneipensuche kamen wir auch am Trofana-Royal, dem einzigen 5-Sterne-Hotel am Platz, vorbei und da machte uns AQ320 darauf aufmerksam, dass die Corrs dort seien. Fluchs überquerten die Straße und waren einen kleinen Augenblick zu spät und sahen Andrea nur noch in eine Porsche Cayenne einsteigen, in dem schon Jim saß. Direkt dahinter war noch ein Cayenne, aus dem Gerry Corr (der Vater) ausstieg, um dann vor uns in den Wagen zu Andrea und Jim zu steigen. Die beiden Porsche setzten sich in Bewegung und mehr als Winken blieb uns dann nicht mehr übrig. Wenigstens haben Andrea und Jim brav zurück gewunken.

Die verzweifelte Suche nach einer gemütlichen Sitzgelegenheit konnte jetzt weiter gehen, doch überall wo wir vorbeikamen, waren selbst die Gänge komplett gefüllt. Neben dem Burger King sah ich dann ein Schild Dorfschenke, die den Eingang an der Seite des Gebäudes hatte und nicht direkt an der Straße lag. Die Dorfschenke war dann eine Keller-Bar, die einen ganz urigen Eindruck gemacht hat und dort war – auch wenn es nur einer war – ein Tisch für uns frei. Dort ließen wir uns nieder und Jens, der in der Zwischenzeit sich im Hotel ein wenig abgelegt hatte, stieß zu uns.
Es war schon ein bunter Haufen, der da zusammengewürfelt war. Die Gespräche kamen ziemlich stockend in Schwung, aber Jens hat teilweise Monologe gehalten und so wurde es auch gleich lustiger. Flo war so eine Mischung aus Johannes Hund und Ottfried Fischer. Leider hatten die meisten am Tisch größere Probleme, seinen niederbayrischen Akzent zu verstehen, was er aber anscheinend nicht gemerkt hat. Nachdem Tini und Flo sich auf den Heimweg gemacht hatten, haben sich Jens, Cryp, AQ320 und ich uns noch nett unterhalten.

Anzumerken ist noch, dass meine Audio Aufnahme von dem Konzert leider nichts geworden ist, da die komplette Aufnahme total übersteuert ist. Das liegt daran, dass man bei dem neuen MiniDisc-Player den Mikrophonempfindlichkeit und den Aufnahmepegel nicht mehr einstellen kann.

Schreibe einen Kommentar

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>